STIFTUNGFÖRDERUNGPROJEKTESPENDENAKTUELL

Stiftungszweck


Die Stiftung verwirklicht ihren Zweck insbesondere
- durch die Förderung von Forschungsvorhaben über Auswirkungen von Verhaltens- und Umweltfaktoren auf die menschliche Gesundheit
- durch die Förderung von wissenschaftlichen Veranstaltungen sowie
- durch die Veröffentlichung der bei der Verfolgung des Stiftungszwecks erhaltenen wissenschaftlichen Ergebnisse.

Satzung [177 KB]


Auf Beschluss des Stiftungsrats sind die altersbedingten neurodegenerativen Erkrankungen das neue Schwerpunktthema. Dazu zählen wir:


DAS DEMENTIELLE SYNDROM

Die Demenz vom Typ Alzheimer macht weltweit etwa 60% der Demenzerkrankungen aus und geht mit einer zunehmenden Verschlechterung der kognitiven Fähigkeiten einher. Dabei nehmen die täglichen Aktivitäten ab, das Verhalten wird auffällig und es zeigen sich neuropsychologische Symptome. Bereits Jahre bevor erste Krankheitszeichen auftauchen, bilden sich im Gehirn die so genannten Plaques, fehlerhaft gefaltete Peptide. Bis heute ist die Ursache von Alzheimer nicht vollständig geklärt.

Die Frontotemporale Demenz tritt in der Stirn bzw. im Schläfenlappen des Gehirns auf. Hier geht eine fortschreitende Veränderung der Persönlichkeit und des sozialen Verhaltens der Beeinträchtigung des Gedächtnisses voraus. Diese Form der Demenz ist seltener als Alzheimer, es wird aber häufiger ein familiäres Auftreten beobachtet. Nach dem Erstbeschreiber wird die Demenz auch Morbus Pick genannt.

Vaskuläre Demenzen werden durch krankhafte Veränderungen der Gehirngefäße ausgelöst. Risikofaktoren sind u.a. Rauchen, Bluthochdruck und Diabetes. Im Gegensatz zu Alzheimer zeigen sich häufig Koordinations- und Empfindungsstörungen oder gar Lähmungen. Ansonsten entwickeln die Betroffenen Symptome einer Demenz, wobei die Persönlichkeit verhältnismäßig lange erhalten bleibt. Bis zu 20% aller Demenzen sind vaskulär bedingt.

DAS PARKINSON-SYNDROM

Die Parkinson-Krankheit, auch Schüttel- oder Zitterlähmung genannt, ist eine langsam fortschreitende neurologische Erkrankung. Sie ist gekennzeichnet u.a. durch eine Verlangsamung der Bewegungen, Ruhezittern, Muskelsteifheit, Schluckbeschwerden und vermehrtem Speichelfluss. Bei einigen Kranken nimmt im Verlauf die geistige Leistungsfähigkeit ab. Im Endstadium kommt es zu einer hochgradigen Bewegungsarmut.

Die Multisystematrophie ist eine rasch fortschreitende neurodegenerative Erkrankung, bei der zahlreiche Systeme betroffen sind. Es können Tremor, Fallneigung, Schluck- und Sprechstörungen sowie Harninkontinenz und erektile Dysfunktion auftreten. Die Krankheit führt innerhalb von fünf Jahren zum Verlust der Gehfähigkeit und im Mittel nach zehn Jahren zum Tod. Ursache sowie Risikofaktoren sind unbekannt.

MOTONEURONERKRANKUNGEN

Die Amyotrophe Lateralsklerose ist eine degenerative Erkrankung des willkürlichen motorischen Nervensystems, deren Ursache unbekannt ist. Es kommt zu einer fortschreitenden und irreversiblen Schädigung von Nervenzellen, die für die Muskelbewegungen verantwortlich sind. Dies führt zu einer zunehmenden Muskelschwäche durch Lähmung der Muskulatur und zu einer verstärkten Einschränkung der Aktivität mit u.a. Gang-, Sprech- und Schluckstörungen.

Die Spinale Muskelatrophie ist ein Muskelschwund, der durch einen fortschreitenden Untergang der motorischen Nervenzellen im Rückenmark verursacht wird. Lähmungen und verringerte Muskelspannung sind die Folge. Sind Hirnnerven betroffen, so zeigen sich u.a. Kau-, Schluck- und Sprechstörungen. Die Krankheit ist eher selten.

SPINOZEREBELLÄRE ATAXIE

Die
spinozerebelläre Ataxie ist eine fortschreitende degenerative Erkrankung mit unterschiedlichen Variante. Erste Symptome zeigen sich in der Regel im mittleren Lebensalter. Kennzeichnend sind Bewegungsstörungen, abnehmender Orientierungssinn und abnehmende Wahrnehmungsfähigkeit. Die Anzeichen verstärken sich im Verlauf der Krankheit und führen schließlich zu Demenz und Tod. Die Forschung in diesem Bereich wurde in den letzten Jahren stark intensiviert, jedoch steht eine kurative Therapie immer noch aus.

PRIONERKRANKUNGEN

Die Creutzfeldt-Jakob-Krankheit ist eine selten auftretende, aber tödlich verlaufende krankhafte Veränderung des Hirns. Charakteristisch sind abnorm gefaltete Prionproteine, die die Degeneration des Gehirns einleiten. Bei Erkrankten schreitet der Verlust der geistigen und motorischen Fähigkeiten rasch und unaufhaltsam fort. Symptome sind u.a. Gedächtnis- und Wahrnehmungsstörungen, Persönlichkeitsveränderungen und Verwirrtheit bis zur Demenz.

STIFTUNG

STIFTUNGSZWECK STIFTUNGSRAT

Suchen nach