STIFTUNGFÖRDERUNGPROJEKTESPENDENAKTUELL

Stiftungsrat


Der Stiftungsrat besteht aus fünf bis neun Personen, wobei laut Satzung drei bis fünf als Naturwissenschaftler oder Ärzte ausgewiesen sein müssen.

Vorsitzender: Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hans-Jürgen Möller
Stellvertretender Vorsitzender: Bernd Kriegeskorte

Prof. Dr. med. Dr. h.c. mult. Hans-Jürgen Möller

Hans-Jürgen Möller, geboren 1945, studierte Medizin in Göttingen und Hamburg. Er machte seine Weiterbildung im Fach Psychiatrie im Wesentlichen am Max-Planck-Institut für Psychiatrie, München. Nach der Habilitation wurde er Professor und Leitender Oberarzt an der Psychiatrischen Klinik der TU München. Von 1988 bis 1994 war er Ordinarius für Psychiatrie und Direktor der Psychiatrischen Klinik der Universität Bonn und von 1994 bis 2012 Ordinarius für Psychiatrie und Direktor der Psychiatrischen Klinik der LMU München. Er ist Mitglied zahlreicher Fachgesellschaften und war Herausgeber mehrerer Fachzeitschriften. Er war u.a. Präsident der World Federation of Societies of Biological Psychiatry, der European Psychiatric Association und des Collegium Internationale Neuropsychopharmacologicum. In Anerkennung seiner Leistungen erhielt er zahlreiche Ehrungen und Auszeichnungen, u.a. den Jean Delay Prize sowie wie den Lifetime Achievement Award der World Psychiatric Association.

 

Bernd Kriegeskorte

Bernd Kriegeskorte, geboren 1943, studierte Rechtswissenschaft und Betriebswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Seit 1973 war er für die Dresdner Bank AG in München und Frankfurt tätig; dann von 1985 bis 1990 in der Geschäftsleitung der Bank in Darmstadt und von 1991 bis 2005 in der Geschäftsleitung München. Von 2000 bis 2005 war er Sprecher und Vorsitzender der Geschäftsleitung Firmenkunden der Region Bayern. Er war Mitglied in zahlreichen Aufsichtsräten, u.a. Dresdner Bank AG, Augustinum gGmbH, Thuringia Versicherungs-AG, Rathgeber AG und Arabella Hotel Holding AG, sowie im Vorstand der Bayerischen Börse AG.



 

Prof. Dr. med. Peter Falkai

Peter Falkai, geboren 1961, studierte von 1981 bis 1987 Medizin an der Universität Düsseldorf mit Promotion. 1992 erhielt er seine Anerkennung als Facharzt für Psychiatrie und wurde 1995 habilitiert. Er war 1987 bis 1993 Assistenzarzt, 1993 bis 1995 Funktionsoberarzt und 1995 bis 1996 Leitender Oberarzt an der Rheinischen Landes- und Hochschulklinik Düsseldorf. 1996 bis 2002 war er Abteilungsdirektor für Medizinische Psychologie mit Berufung auf die Professur für Medizinpsychologie an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität Bonn, 2002 bis 2006 Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums des Saarlandes, 2006 bis 2012 Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsmedizin Göttingen und ist seit 2012 Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität München. Er ist Mitglied in zahlreichen nationalen und unternationalen wissenschaftlichen Fachgesellschaften, u.a. Leopoldina Akademie der Wissenschaften, und erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Preise.

 

Prof. Dr. rer. nat. Dr. h.c. Christian Haass

Christian Haass, geboren 1960, studierte Biologie in Heidelberg und wurde 1989 promoviert. 1990 wechselte er zur Harvard Medical School, wo er von 1993 bis 1995 Assistenzprofessor für Neurologie war. Von 1995 bis 1999 arbeitete er Professor für Molekularbiologie am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim. Seit 1999 ist er Vorstand der Abteilung Stoffwechselbiochemie am Adolf-Butenandt-Institut der LMU München und zusätzlich seit 2009 Standortsprecher des Deutschen Zentralinstituts für Neurodegenerative Erkrankungen in München. Er erhielt zahlreiche Ehrungen, so u.a. den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft, den Potamkin-Preis der American Academy of Neurology, den MetLife Foundation Award und 2010 die Ehrendoktorwürde der Universität Zürich. Seit 2000 organisiert er das jährliche Eibsee Meeting, die wichtigste internationale Alzheimer-Konferenz in Deutschland.

 

Prof. Dr. rer. nat. Eckhard Mandelkow

Eckhard Mandelkow, geboren 1943, studierte Physik in Braunschweig, New Orleans und Hamburg und wurde 1973 in Heidelberg in Biophysik promoviert. Von 1974 bis 1976 war er Postdoktorand an der Brandeis University (USA) und von 1977 bis 1985 wissenschaftler Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Medizinische Forschung Heidelberg. 1981 wurde er in Heidelberg habilitiert. Seit 1986 ist er Sprecher der Max-Planck-Arbeitsgruppen für strukturelle Molekularbiologie in Hamburg, seit 1999 wissenschaftliches Mitglied der Max-Planck-Gesellschaft und seit 2011 Leiter die Gruppe „Strukturprinzipien der Neurodegeneration“ am Deutschen Zentrum für Neuodegenerative Erkrankungen (DZNE) in Bonn. 2010 erhielt er den Metlife Award für Alzheimerforschung und 2011 den Potamkin-Preis der American Academy of Neurology (beide zusammen mit seiner Frau, Dr. Eva-Maria Mandelkow).

 

Prof. Dr. med. Michael Sendtner

Michael Sendtner, geboren 1959, studierte Medizin in Regensburg und an der Technischen Universität München, wo er 1984 promoviert und 1992 habilitiert wurde. Von 1985 bis 1994 forschte er am Max-Planck-Institut für Neurobiologie in Martinsried, bevor er von 1995 bis 1999 als Professor für Neurobiologie an die Universität Würzburg ging. Dort ist er seit 2000 Leiter des Instituts für Klinische Neurobiologie am Universitätsklinikum und Sprecher des Sonderforschungsbereichs „Molekulare Modelle für Erkrankungen des Nervensystems“. Er erhielt u.a. 1993 den Myopathie-Preis und 1997 den ALS-Forschungspreis, beide von der Deutschen Gesellschaft für Muskelkrankheiten, sowie 2007 den Sobek-Preis für Forschung zur Multiplen Sklerose. Seit 2011 ist er Mitglied im Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft für den Bereich Neurowissenschaften.

 

Prof. Dr. med. Dr. h.c. Klaus Thurau

Klaus Thurau, geboren 1928, studierte Medizin in Erlangen und Kiel mit Promotion und wurde dann in Göttingen habilitiert. 1965 wechselte er an das Physiologische Institut der Ludwig-Maximilians-Universität, dessen Direktor er von 1968 bis 1998 war. Er ist Mitglied in verschiedenen wissenschaftlichen Gesellschaften im Bereich Physiologie und Nephrologie, sowie Herausgeber mehrerer internationaler Fachzeitschriften. In Anerkennung seiner wissenschaftlichen und akademischen Leistungen erhielt er zahlreiche Ehrungen. Dazu gehören die Franz-Volhard-Medaille der Gesellschaft für Nephrologie, der Homer W. Smith-Award der American Society of Nephrology, der A.N. Richards-Award der International Society of Nephrology, die Purkynie-Medaille der tschechischen Akademie der Wissenschaften, die Ehrendoktorwürde der Semmelweis Universität Budapest und das Bundesverdienstkreuz Erster Klasse.

 

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